WhatsApp & DSGVO - Passen Sie auf!

/ in Datenschutz / von Sebastian Schirmer

Jeder kennt es, nahezu jeder nutzt es – WhatsApp als Messenger.

Schon lange hat Whatsapp seinen Platz nicht nur im Privatumfeld sondern auch im geschäftlichen Unternehmenskontext gefunden.

Doch wie sieht es mit dem Datenschutz aus? Insbesondere nach der Einführung der EU-DSGVO am 25. Mai 2018?

Diese Fragen sind einfach zu beantworten:

Erlaubte Nutzung von WhatsApp

Nutzen Sie oder die Mitarbeiter Ihres Unternehmens ihr Handy sowie WhatsApp ausschließlich für private Zwecke, dürfen Sie dies natürlich auch weiterhin tun. In Art. 2 Abs 2 der EU-DSGVO findet das Datenschutzgesetz nämlich keine Anwendung auf die Verarbeitung personenbezogener Daten durch natürliche Personen zur Ausübung ausschließlich persönlicher oder familiärer Tätigkeiten.

Dies bedeutet jedoch, dass Sie oder die Mitarbeiter Ihres Unternehmens auch keine Telefonnummern oder Daten wie E-Mail-Adressen oder postalische Adressen von Kollegen, Geschäftspartnern oder Mitarbeitern im Adressbuch Ihres Smartphones gespeichert haben dürfen. Lesen Sie hierzu den folgenden Abschnitt für weitere Informationen.

Nicht erlaubte Nutzung von WhatsApp

Nutzen Sie oder die Mitarbeiter Ihres Unternehmens ihr Smartphone sowie WhatsApp auch für geschäftliche Zwecke, begehen Sie einen klaren Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO).

Das Problem bei der geschäftlichen Nutzung von WhatsApp liegt darin, dass Sie WhatsApp bei der Installation erlauben, auf die Adressbuch-Kontakte Ihres Smartphones zuzugreifen und diese Kontaktdaten zu verwenden. Ebenso werden Daten wie Ihr Standort, Informationen zum Smartphone-Modell, Betriebssystem und Mobilfunknetz ausgelesen. Da WhatsApp zu Facebook gehört, werden daraufhin alle diese Daten an Facebook übergeben und für kommerzielle Zwecke ausgewertet. Facebook nutzt diese Daten in den USA für diverse Auswertungen. Sie als Unternehmer können aber nicht detailliert Auskunft darüber geben, wie und wo diese Daten verarbeitet werden. Ebenso kann Ihr Kunde oder Geschäftspartner nicht Gebrauch vom „Recht auf Vergessenwerden“ machen, da Sie die Daten, die von WhatsApp gespeichert wurden, nicht löschen können.

Zusammenfassend bedeutet dies, dass die geschäftliche Nutzung von WhatsApp den Datenschutzbestimmungen der EU-DSGVO nicht entspricht. Daher sollten Sie eine Installation von WhatsApp auf Firmenhandys und dessen geschäftliche Nutzung auf beidem, Firmenhandys als auch Privathandys, Ihren Mitarbeitern strikt untersagen!

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Tags: Mitarbeiter-App , Chat , WhatsApp , Messenger , DSGVO , Datenschutz

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