Finden Sie die passende Mitarbeiter-App für Ihr Unternehmen
Autor: Redaktion Quiply | Lesezeit: ca. 16 Minuten | Zuletzt aktualisiert: 31.07.2026
Laut der Gallup-Studie „State of HR in Deutschland 2026“ nennen 57 Prozent der HR-Verantwortlichen Kostensenkung und Margendruck als wichtigsten Treiber ihrer aktuellen Personalstrategie. Mit 55 Prozent folgt die beschleunigte Digitalisierung auf Platz zwei.
Ein weiterer Kostenfaktor bleibt häufig unsichtbar: ineffektive interne Kommunikation. Laut der Studie „2024 State of Business Communication in Germany“ von Grammarly und Statista verlieren zwei Drittel der Fachkräfte in Deutschland wöchentlich bis zu zwei Stunden Arbeitszeit durch ineffektive interne Kommunikation. Das entspricht 11,5 Arbeitstagen pro Mitarbeitenden und Jahr.
Besonders betroffen sind Mitarbeitende ohne festen PC-Arbeitsplatz, die über E-Mail oder Intranet häufig nur schwer erreicht werden. Eine Mitarbeiter-App kann diese Lücke schließen, wenn sie von den Mitarbeitenden tatsächlich genutzt wird.
Wie sich das in der Praxis auswirkt, zeigt das Beispiel von Venjakob Maschinenbau: Nach Einführung von Quiply waren 85 zuvor nicht digital erreichbare Mitarbeitende neu eingebunden, heute sind 94 Prozent der Belegschaft registriert, und der Aufwand für Umfragen und interne Aushänge sank um 70 bis 80 Prozent.
Quiply positioniert sich dabei als spezialisierte Mitarbeiter-App für den deutschen Mittelstand. Die Einführung ist innerhalb von 24 Stunden möglich. Die App bietet automatische Übersetzungen in über 100 Sprachen und richtet sich besonders an Unternehmen mit vielen Non-Desk-Mitarbeitenden
Im Folgenden vergleichen wir Quiply mit den wichtigsten Mitarbeiter-Apps am deutschen Markt, anhand von Einführung, Funktionen, Preisen und Sicherheit.
Inhalt des Vergleichs
- Was ist eine Mitarbeiter-App?
- Warum lohnt sich eine Mitarbeiter-App?
- Welche Funktionen sollte eine Mitarbeiter-App bieten?
- Worauf sollten Sie bei den Funktionen einer Mitarbeiter-App achten?
- Welche Unternehmen profitieren von einer Mitarbeiter-App?
- Was kostet eine Mitarbeiter-App?
- Die wichtigsten Anbieter von Mitarbeiter-Apps im Vergleich 2026
- Mitarbeiter-Apps im Vergleich: Einführung, Funktionen und Unterschiede
- Wie sicher und DSGVO-konform sind die Anbieter?
- Wie benutzerfreundlich sind die Anbieter im Alltag, und wie viel Pflegeaufwand bleibt?
- Häufige Fragen zu Mitarbeiter-Apps
- Fazit des Mitarbeiter-App Vergleichs
Das Wichtigste auf einen Blick
- Die beste Mitarbeiter-App gibt es nicht. Die passende Lösung hängt von den Anforderungen Ihres Unternehmens ab.
- Wichtige Vergleichskriterien sind Funktionen, Benutzerfreundlichkeit, Datenschutz, Preise, Service und Einführung.
- Für mittelständische Unternehmen sind eine einfache Einführung, hohe Nutzerakzeptanz und ein geringer Administrationsaufwand besonders wichtig.
- Moderne Mitarbeiter-Apps unterstützen nicht nur die interne Kommunikation, sondern auch digitale Prozesse wie Formulare, Umfragen oder Aufgaben.
Was ist eine Mitarbeiter-App?
Eine Mitarbeiter-App ist eine mobile Plattform für alle Mitarbeitenden eines Unternehmens. Sie eignet sich sowohl für Beschäftigte mit einem festen PC-Arbeitsplatz als auch für Mitarbeitende in Produktion, Pflege, Logistik oder Handel. Die App bündelt interne Kommunikation, wichtige Informationen und digitale Prozesse an einem zentralen Ort. Mitarbeitende können sie über ihr Smartphone nutzen, meist auch über ihr eigenes privates Gerät.
Besonders für Unternehmen mit vielen Non-Desk-Mitarbeitenden ist eine Mitarbeiter-App sinnvoll. Diese Beschäftigten haben häufig keinen eigenen PC oder keine geschäftliche E-Mail-Adresse und sind deshalb über E-Mail oder ein klassisches Desktop-Intranet nur schwer zu erreichen. Die Mitarbeiter-App schafft hier eine direkte digitale Verbindung. Sie funktioniert wie ein digitales schwarzes Brett und bietet zusätzlich Funktionen für Austausch, Zusammenarbeit und digitale Anträge.
Welche Funktionen eine Mitarbeiter-App bietet, unterscheidet sich je nach Anbieter deutlich. Einige Lösungen konzentrieren sich vor allem auf die interne Kommunikation. Andere bieten zusätzlich digitale Prozesse wie Anträge, Freigaben, Schichtpläne oder Schulungsnachweise. Deshalb lohnt sich ein genauer Vergleich, bevor sich ein Unternehmen für eine Mitarbeiter-App entscheidet.
Welche Lösung am besten passt, hängt unter anderem von der Branche und der Größe des Unternehmens ab. Ein mittelständischer Produktionsbetrieb mit 200 Mitarbeitenden hat beispielsweise andere Anforderungen an Integrationen und Administrationsaufwand als ein Konzern mit mehreren zehntausend Mitarbeitenden und einer eigenen IT-Abteilung.
Warum lohnt sich eine Mitarbeiter-App?
Die Herausforderungen unterscheiden sich deutlich zwischen Mitarbeitenden mit und ohne festen Bildschirmarbeitsplatz. Büroangestellte verlieren vor allem Zeit durch die tägliche Flut an E-Mails. In Schichtbetrieben wie der Pflege oder Produktion entsteht das Problem an anderer Stelle. Informationen werden dort häufig mündlich oder über das schwarze Brett von einer Schicht zur nächsten weitergegeben und können dabei leicht verloren gehen.
Ein Sicherheitsaspekt kommt hinzu: Viele Mitarbeiter-Apps können auch auf privaten Smartphones genutzt werden. Zusätzliche Dienstgeräte sind deshalb oft nicht notwendig. Unternehmen sollten dabei auf einen angemessenen Datenschutz und eine sichere Verarbeitung der Unternehmensdaten achten. Bei Quiply werden Daten verschlüsselt übertragen und gespeichert. Verlässt ein Mitarbeitender das Unternehmen, kann der Zugriff sofort entzogen werden.
Ein weiterer Vorteil kann die einfache Einführung sein. Viele Mitarbeitende nutzen die App bereits nach kurzer Zeit im Arbeitsalltag. Besonders in Produktion, Logistik, Pflege oder im Einzelhandel hilft das, Beschäftigte ohne festen PC-Arbeitsplatz zuverlässig zu erreichen.
Neben der Kommunikation unterstützen Mitarbeiter-Apps auch viele tägliche Abläufe. Formulare, Umfragen, Dokumente oder Arbeitsanweisungen stehen an einem zentralen Ort bereit. Das reduziert interne E-Mails und erleichtert die Zusammenarbeit im gesamten Unternehmen.
Welche Funktionen im Einzelnen den größten Unterschied machen, hängt von den Anforderungen des jeweiligen Unternehmens ab. Deshalb lohnt sich der direkte Vergleich, bevor eine Entscheidung fällt.
Welche Funktionen sollte eine Mitarbeiter-App bieten?
Mitarbeiter-Apps unterscheiden sich vor allem beim Umfang ihrer Kommunikations- und Digitalisierungsfunktionen. Während einige Anbieter den Schwerpunkt auf Newsfeeds, Channels und Chats legen, verbinden andere diese Funktionen mit digitalen Formularen, Umfragen, Kampagnen, Aufgaben oder Workflows.
Zu den häufigsten Funktionen gehören:
- Chat: Einzel- und Gruppenchats für die direkte Kommunikation
- Newsfeed und Channels: Informationen gezielt an einzelne Teams, Standorte oder die gesamte Belegschaft verteilen
- Formulare: Digitale Anträge und Prozesse wie Krankmeldungen, Checklisten oder Freigaben abbilden
- Umfragen: Feedback und Meinungen der Mitarbeitenden digital einholen
- Kampagnen: Inhalte gezielt ausspielen und beispielsweise Lesebestätigungen erfassen
- Aufgaben und Workflows: Wiederkehrende Abläufe digital abbilden und bearbeiten
Die Unterschiede zwischen den Anbietern liegen deshalb weniger darin, ob diese Grundfunktionen vorhanden sind, sondern vor allem darin, wie umfangreich sie sind und wie gut sie miteinander verknüpft werden können. Einige Mitarbeiter-Apps konzentrieren sich auf die interne Kommunikation, während andere zusätzlich digitale Prozesse und Arbeitsabläufe abbilden.
Für den Vergleich ist daher entscheidend, welche Funktionen ein Anbieter tatsächlich abdeckt und in welchem Umfang sie im jeweiligen Paket enthalten sind.
Worauf sollten Sie bei den Funktionen einer Mitarbeiter-App achten?
Ob Chat, Newsfeed, Formulare oder Umfragen angeboten werden, sagt allein noch wenig darüber aus, ob eine Mitarbeiter-App im Arbeitsalltag gut funktioniert. Entscheidender sind oft Kriterien, die sich erst im direkten Vergleich zeigen:
- Benutzerfreundlichkeit: Können auch technisch weniger versierte Mitarbeitende die App ohne Schulung bedienen?
- Sprachunterstützung: Wie viele Sprachen werden nativ unterstützt und wie zuverlässig funktionieren automatische Übersetzungen für internationale oder mehrsprachige Teams?
- Administrationsaufwand: Wie viel Zeit benötigt die zuständige Abteilung, um Inhalte, Nutzergruppen und Berechtigungen zu pflegen?
- Integrationstiefe: Lässt sich die App an bestehende HR- oder Payroll-Systeme anbinden, oder bleibt sie eine Insellösung?
- Modularität des Preismodells: Zahlen Unternehmen nur für tatsächlich genutzte Funktionen, oder sind wichtige Funktionen in teureren Paketen gebündelt?
Zu den zentralen Bereichen zählen Kommunikationsfunktionen und digitale Prozesse. Wie gut die einzelnen Anbieter diese Bereiche umsetzen, zeigen wir in den beiden folgenden Abschnitten im Detail.
Wie sich eine Mitarbeiter-App im Arbeitsalltag tatsächlich auswirken kann, zeigt das Beispiel von Böckmann Fahrzeugwerke.
Welche Unternehmen profitieren von einer Mitarbeiter-App?
Eine Mitarbeiter-App eignet sich für Unternehmen jeder Größe. Besonders sinnvoll ist sie überall dort, wo Mitarbeitende keinen festen PC-Arbeitsplatz (sogenannte Non-Desk-Worker) haben und Informationen schnell, sicher und direkt erhalten sollen.
Mitarbeiter-Apps kommen besonders häufig in der Produktion, Industrie, Logistik, im Baugewerbe, im Handel und Retail, in der Gastronomie, in der Pflege, im Tourismus sowie in kommunalen Einrichtungen zum Einsatz.
Auch Unternehmen mit mehreren Standorten oder Schichtbetrieb profitieren davon. Informationen lassen sich zentral bereitstellen und gleichzeitig an alle relevanten Mitarbeitenden kommunizieren.
Über die Kommunikation hinaus lassen sich in vielen Branchen auch tägliche Abläufe digitalisieren, von der Schadensmeldung auf der Baustelle bis zur Krankmeldung in der Pflege. Welche digitalen Prozesse die einzelnen Anbieter dabei konkret unterstützen, zeigen wir im entsprechenden Abschnitt weiter unten.
Was kostet eine Mitarbeiter-App?
Die Kosten einer Mitarbeiter-App hängen von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend sind vor allem die Anzahl der Nutzer, der gewünschte Funktionsumfang sowie das gewählte Leistungspaket.
Die
Einstiegspreise reichen von knapp zwei Euro pro Nutzer und Monat bei modular
buchbaren Anbietern bis zu individuellen Angeboten ohne öffentlich einsehbaren
Preis, die sich erst nach einer Bedarfsanalyse festlegen.
Ein günstiger Einstiegspreis sagt dabei wenig über die tatsächlichen Gesamtkosten aus, wenn wichtige Funktionen wie Umfragen oder Aufgabenmanagement erst gegen Aufpreis freigeschaltet werden. Wie sich die Preismodelle der einzelnen Anbieter im Detail unterscheiden, zeigen wir im Abschnitt zu den Preisen weiter unten.
Wie unterscheiden sich die Preise?
Bei der Preisgestaltung von Mitarbeiter-Apps kommt es auf verschiedene Kriterien an. Dazu zählen unter anderem die Anzahl der Lizenzen, der gewünschte Funktionsumfang, mögliche Integrationen und die Vertragslaufzeit. Ein wichtiger Unterschied liegt im Aufbau der Preismodelle: Zahlen Unternehmen nur für die Funktionen, die sie tatsächlich nutzen, oder sind wichtige Funktionen bereits in teureren Paketen enthalten?
Preismodelle der verschiedenen Mitarbeiter-Apps im Überblick:
- Quiply: Quiply bietet die Pakete Essential und Professional. Zusätzlich können Unternehmen einzelne Module flexibel ergänzen und bezahlen nur die Funktionen, die sie tatsächlich benötigen. Zusätzliche Module wie Umfragen oder Smarte Docs können flexibel ergänzt werden. Die Essential-Version startet ab 2,20 € pro Mitarbeitendem und Monat. Es gibt keine versteckten Paketaufschläge, Speicherbegrenzungen oder Einschränkungen bei Administratoren.
- Staffbase: Staffbase erstellt individuelle Angebote, die sich unter anderem nach der Unternehmensgröße, der Anzahl der Mitarbeitenden und den Anforderungen richten. Auf der Website werden keine festen Paketpreise genannt.
- Beekeeper: Beekeeper veröffentlicht auf der Website keine konkreten Preisinformationen. Unternehmen können eine individuelle Demo anfragen und anschließend ein passendes Angebot erhalten.
- Flip: Flip bietet flexible Preismodelle, die sich nach der Anzahl der Lizenzen, Standorte, gewählten Modulen, optionalen Add-ons und der Vertragslaufzeit richten.
- Lolyo: Lolyo bietet mehrere Preisvarianten an. Das Basispaket LOLYO kostet 2,10 € pro Nutzer und Monat zuzüglich einer monatlichen Grundgebühr von 109 €. Für größere Unternehmen ab 500 Mitarbeitenden steht LOLYO plus ab 0,99 € pro Nutzer zur Verfügung. LOLYO plus KI startet bei 1,19 €.
- Haiilo: Haiilo erstellt individuelle Angebote, die sich nach den Anforderungen des Unternehmens und der benötigten Anzahl an Lizenzen richten.
- Polario: Polario bietet mit Hub ein Paket für kleinere Unternehmen und Communities sowie Custom für individuelle White-Label-Lösungen. Darüber hinaus können Unternehmen ein maßgeschneidertes Angebot erhalten. Das Hub-Paket startet ab 1,90 € pro Nutzer und Monat.
- Speakap: Speakap setzt auf individuelle Preisangebote. Die Kosten richten sich nach der Anzahl der Benutzer, dem Funktionsumfang und den gewünschten Integrationen. Nach einer Demo erhalten Unternehmen eine transparente Preisübersicht.
Die Preisgestaltung fällt im Markt sehr unterschiedlich aus. Einige Anbieter veröffentlichen keine Preise und erstellen ausschließlich individuelle Angebote. Andere setzen auf Pakete oder kombinieren diese mit optionalen Zusatzmodulen. Deshalb lohnt sich ein Blick auf den tatsächlichen Leistungsumfang und nicht nur auf den Einstiegspreis.
Quiply verfolgt ein transparentes und flexibles Preismodell. Unternehmen starten bereits mit der Essential-Version und erweitern die Mitarbeiter-App nur um die Funktionen, die tatsächlich benötigt werden. Dieses modulare Konzept sorgt dafür, dass die Lösung sowohl für kleinere Unternehmen als auch für wachsende Organisationen wirtschaftlich bleibt. Ein oft übersehener Kostenfaktor ist die Einrichtung selbst. Bei Quiply ist die Onboarding-Schulung durch das Customer Success Team fester, kostenloser Bestandteil des Einstiegs.
Bei einigen Anbietern können zusätzliche Kosten für die Einrichtung oder Implementierung anfallen. Diese sind teilweise nicht öffentlich einsehbar. Deshalb lohnt sich eine gezielte Nachfrage vor Vertragsabschluss, welche Leistungen im Einführungspreis bereits enthalten sind.
Kurzfazit: Die meisten Anbieter setzen auf individuelle Preisangebote oder unterschiedliche Pakete für verschiedene Unternehmensgrößen. Unterschiede gibt es vor allem bei der Transparenz der Preise, dem enthaltenen Funktionsumfang und möglichen Zusatzkosten. Quiply bietet ein modulares Preismodell, bei dem Unternehmen die Mitarbeiter-App je nach Bedarf um weitere Funktionen ergänzen können.
450+ Unternehmen setzen auf die Mitarbeiter-App Quiply
Die wichtigsten Anbieter von Mitarbeiter-Apps im Vergleich 2026
Der Markt für Mitarbeiter-Apps ist in den vergangenen Jahren gewachsen. Zu den bekanntesten Anbietern gehören Quiply, Staffbase, Beekeeper, Flip, Lolyo, Haiilo, Polario und Speakap. Die Anbieter setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte und richten sich teilweise an unterschiedliche Zielgruppen:
Quiply verbindet interne Kommunikation mit digitalen Prozessen in einer einzigen Plattform und richtet sich an mittelständische Unternehmen bis hin zu Industriebetrieben mit mehreren tausend Beschäftigten. Der Anbieter legt dabei besonderen Wert auf eine schnelle Einführung ohne eigenes IT-Projekt.
- Staffbase positioniert sich als Employee-Experience-Plattform für Unternehmen mit komplexen Kommunikationsanforderungen und kombiniert Mitarbeiter-App, Intranet und Kommunikationslösungen in einer Plattform.
- Beekeeper (Teil von LumApps) richtet sich vor allem an Unternehmen mit vielen Mitarbeitenden ohne festen PC-Arbeitsplatz und verbindet Kommunikation mit digitalen Prozessen und Workflows.
- Flip legt den Fokus auf die Kommunikation mit Mitarbeitenden in Produktion, Logistik, Handel und weiteren Branchen mit vielen Non-Desk-Mitarbeitenden.
- Haiilo versteht sich als Employee Experience Plattform und vereint Social Intranet, Mitarbeiterkommunikation, Employee Advocacy sowie Analysefunktionen in einer Lösung.
- Lolyo beschreibt seine Lösung als mobiles Social Intranet mit mehr als 30 Funktionen. Im Mittelpunkt stehen News, Pinnwand und Chat, um alle Mitarbeitenden zu erreichen.
- Polario bietet eine Mitarbeiter-App für interne Kommunikation, Wissensmanagement und die Digitalisierung von Prozessen. Laut Anbieter lässt sich die Lösung individuell an die Anforderungen von Unternehmen anpassen. Sie unterstützt den Austausch sowie den Zugriff auf relevante Informationen im Arbeitsalltag.
- Speakap richtet sich insbesondere an Unternehmen mit einem hohen Anteil operativer Mitarbeitender und kombiniert Kommunikation, Onboarding, Aufgaben und Employee Experience in einer Plattform.
Welche Mitarbeiter-App am besten geeignet ist, hängt von den Anforderungen Ihres Unternehmens ab. Deshalb vergleichen wir auf dieser Seite die wichtigsten Funktionen, Vorteile und Unterschiede der einzelnen Lösungen.
Stand der Anbieterinformationen: Juli 2026. Die Angaben basieren auf den öffentlich zugänglichen Informationen der jeweiligen Anbieter und können sich jederzeit ändern.
| Anbieter | Geeignet für | Einführung¹ | Einstiegspreis | Testphase | Serverstandort | Sprachen / Übersetzung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Quiply | Mittelstand bis Großunternehmen mit hohem Anteil an Non-Desk-Mitarbeitenden | 24 Stunden | ab 2,20 €² | 4 Wochen, auf Wunsch verlängerbar | Deutschland/EU³ | über 100 Sprachen |
| Staffbase | Große Konzerne, komplexe internationale Kommunikation | 3–4 Monate | Individuell | 14 Tage | EU (individuell konfiguriert) | bis zu 75 Sprachen⁴ |
| Beekeeper | Unternehmen mit vielen Frontline-Mitarbeitenden | Keine Angabe | Individuell | Vorhanden⁵ | Wahl: CH, EU oder USA | über 100 Sprachen |
| Flip | Unternehmen mit vielen Frontline-Mitarbeitenden | 4–6 Wochen | Individuell | Nein, nur Demo | Ausschließlich EU/Deutschland | 60+ Sprachen |
| Lolyo | Unternehmen jeder Größe, alle Mitarbeitendengruppen | Keine Angabe⁶ | ab 2,10 € + 109 € Grundgebühr⁷ | 60 Tage | Keine Angabe | 20+ Sprachen (Newsfeed) |
| Haiilo | Mittelstand bis Konzerne, alle Mitarbeitendengruppen | Keine Angabe | Individuell | Nein, nur Demo | Wahl: EU (Deutschland) oder USA | 25+ Sprachen |
| Polario | Kleinere Unternehmen bis Enterprise, alle Mitarbeitendengruppen | ca. 4 Wochen | ab 1,90 € | Keine öffentliche Angabe | Deutschland (Frankfurt) | 15 Sprachen |
| Speakap | Unternehmen mit hohem Anteil operativer Mitarbeitender | 4–6 Wochen | Individuell | Keine öffentliche Angabe | Wahl: EU oder USA | Google-Translate-basiert |
¹ Angaben laut Anbieter, abhängig von Funktionsumfang und Integrationstiefe im Einzelfall.
² Essential-Paket, zusätzliche Module wie Umfragen oder Smarte Docs kostenpflichtig.
³ Cloud-Infrastruktur vertraglich auf die EU beschränkt, auch für Wartungszugriffe.
⁴ Für Inhalte und Kommentare, UI-Sprachanzahl kann abweichen.
⁵ Kostenlose Testversion vorhanden, genaue Dauer auf der Anbieter-Website nicht spezifiziert.
⁶ Kein allgemeiner Wert auf der Anbieter-Website genannt, ein Kundenbeispiel beschreibt einen Launch innerhalb eines Tages.
⁷ LOLYO-Basispaket, größere Unternehmen ab 500 Mitarbeitenden können auf LOLYO plus ab 0,99 € umsteigen.
Stand: Juli 2026. Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Herstellerangaben zum Recherchezeitpunkt, Änderungen sind jederzeit möglich.
Mitarbeiter-Apps im Vergleich: Einführung, Funktionen und Unterschiede
1. Wie einfach ist die Einführung?
Die Einführung einer Mitarbeiter-App kann je nach Anbieter zwischen einem Tag und mehreren Monaten dauern. Entscheidend sind unter anderem der gewünschte Funktionsumfang, notwendige Integrationen und der Aufwand für die Einführung. Wer möglichst schnell starten möchte, sollte deshalb nicht nur auf die Funktionen, sondern auch auf den Implementierungsaufwand achten.
Einführung der verschiedenen Mitarbeiter-Apps im Überblick:
- Quiply: Unternehmen können bereits innerhalb von 24 Stunden starten und das ohne großes IT-Projekt. Dabei begleitet ein persönlicher Kundenservice die Einführung und hilft auch später bei allen Fragen rund um die App. Statt automatisierter Antworten oder Bots stehen echte Ansprechpartner zur Verfügung.
- Staffbase: Die Einführung dauert laut Anbieter in der Regel drei bis vier Monate. Während des gesamten Projekts begleiten Onboarding-, Implementierungs- und Customer-Success-Teams die Einführung.
- Beekeeper: Auf der Website finden sich keine konkreten Angaben zur durchschnittlichen Einführungsdauer.
- Flip: Der Go-live ist laut Anbieter je nach Projektumfang bereits innerhalb weniger Wochen möglich. Die meisten Kundinnen und Kunden starten ihren Pilotbetrieb der Mitarbeiter-App innerhalb von vier bis sechs Wochen.
- Lolyo: Auf der Website wird keine allgemeine Einführungsdauer genannt. Ein Kundenbeispiel beschreibt einen App-Launch innerhalb eines Tages.
- Polario: Laut Anbieter kann die Mitarbeiter-App innerhalb von rund vier Wochen eingeführt werden.
- Speakap: Der Go-live erfolgt laut Anbieter innerhalb von vier bis sechs Wochen.
Die Anbieter verfolgen dabei unterschiedliche Ansätze. Staffbase setzt auf umfangreiche Einführungsprojekte mit Migration und technischem Setup, während Flip, Polario und Speakap einen strukturierten Rollout innerhalb weniger Wochen anbieten.
Quiply verzichtet bewusst auf ein klassisches IT-Projekt und lässt Unternehmen stattdessen direkt mit Unterstützung durch den kostenlosen Kundenservice starten, was die Einführungszeit auf einen Bruchteil der bei anderen Anbietern üblichen Dauer verkürzt.
Kurzfazit: Wer schnell und ohne aufwendiges IT-Projekt starten möchte, findet in Quiply eine der unkompliziertesten Lösungen im Vergleich. Wer dagegen ohnehin eine größere Migration plant, etwa vom bestehenden Intranet oder mit tiefen Systemintegrationen, kann von strukturierten Onboarding-Prozessen, die je nach Projektumfang mehr Zeit in Anspruch nehmen.
2. Welche Mitarbeiter-App kann man kostenlos testen?
Viele Anbieter bieten die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter-App vor der Einführung unverbindlich kennenzulernen. Eine kostenlose Testversion oder eine persönliche Demo hilft dabei, Funktionen, Bedienung und den praktischen Einsatz im Unternehmensalltag zu bewerten. So lässt sich besser einschätzen, welche Lösung zu den eigenen Anforderungen passt.
Kostenlose Testmöglichkeiten der verschiedenen Mitarbeiter-Apps im Überblick:
- Quiply: Quiply kann 4 Wochen kostenlos getestet werden. Unternehmen können die wichtigsten Funktionen im eigenen Arbeitsalltag testen und prüfen, ob die Mitarbeiter-App zu ihren Anforderungen passt. Auf Wunsch kann die Testphase verlängert werden und es kann eine kostenlose Demo vereinbart werden.
- Staffbase: Staffbase bietet eine 14-tägige kostenlose Testphase an. Alternativ können Unternehmen eine individuelle Demo vereinbaren.
- Beekeeper: Beekeeper bietet eine kostenlose Testversion an, es finden sich jedoch keine Angaben zur Dauer. Unternehmen können alternativ eine individuelle Demo anfragen.
- Flip: Auf der Website wird keine kostenlose Testversion angeboten. Stattdessen können sich Unternehmen in einem 30-minütigen Gespräch von den Experten beraten lassen.
- Lolyo: Lolyo bietet ein kostenloses Probeabo für 60 Tage, damit Unternehmen die Mitarbeiter-App ausführlich testen können.
- Haiilo: Haiilo bietet keine kostenlose Testversion an. Unternehmen können stattdessen eine persönliche Demo vereinbaren.
- Polario: Polario stellt keine kostenlose Testversion zur Verfügung. Stattdessen können Interessierte eine Demo anfragen und mit einem Expertenteam sprechen.
- Speakap: Speakap bietet keine kostenlose Testversion an. Unternehmen können eine persönliche Demo mit einem Produktspezialisten vereinbaren.
Die Möglichkeiten zum Testen unterscheiden sich je nach Anbieter deutlich. Während einige Unternehmen ausschließlich eine persönliche Demo anbieten, stellen andere zusätzlich eine kostenlose Testversion bereit. Eine kostenlose Testversion ermöglicht es Unternehmen, Funktionen, Benutzerfreundlichkeit und Einsatzmöglichkeiten vor der Kaufentscheidung im eigenen Arbeitsalltag zu prüfen.
Quiply bietet eine vierwöchige kostenlose Testphase, die auf Wunsch verlängert werden kann. Unternehmen können die Mitarbeiter-App mit ihren eigenen Mitarbeitenden testen und erhalten bei Fragen Unterstützung durch das Quiply-Team.
Kurzfazit: Eine kostenlose Testphase oder Demo hilft dabei, die passende Mitarbeiter-App vor einer Kaufentscheidung kennenzulernen. Während einige Anbieter ausschließlich eine persönliche Demo anbieten, ermöglichen Quiply, Staffbase und Lolyo zusätzlich eine kostenlose Testphase. So können Unternehmen die Funktionen und die Eignung der jeweiligen Lösung im eigenen Arbeitsalltag prüfen.
3. Welche Kommunikationsfunktionen bietet die Mitarbeiter-App?
Eine moderne Mitarbeiter-App sollte mehr können als nur Nachrichten versenden. Chat, Newsfeed oder Channels und Push-Benachrichtigungen gehören heute zum Standard. Unterschiede gibt es vor allem beim Funktionsumfang, der Benutzerfreundlichkeit und zusätzlichen Möglichkeiten wie automatischen Übersetzungen für internationale Teams.
Kommunikationsfunktionen der verschiedenen Mitarbeiter-Apps im Überblick:
- Quiply: Quiply kombiniert individuell gestaltbare Channels, Einzel- und Gruppenchats sowie Push-Benachrichtigungen in einer Plattform. Chats unterstützen unter anderem Dokumente, Sprachnachrichten, Umfragen, Weiterleitungen und Lesebestätigungen. Beiträge und Chats können in über 100 Sprachen automatisch übersetzt werden. Die Benutzeroberfläche ist unter anderem auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Spanisch und Tschechisch verfügbar. Beim Kunden Hengst Filtration mit 3.700 Beschäftigten zeigt sich das auch im Arbeitsalltag. Laut einer OMR-Bewertung empfinden Büro- und Produktionsmitarbeitende die Bedienung als gleichermaßen einfach. Das gilt sowohl bei der Nutzung am PC als auch auf dem Smartphone.
- Staffbase: Staffbase bietet Einzel-, Gruppen- und moderierte Chats sowie News-Kanäle für die interne Kommunikation. Push-Benachrichtigungen können individuell verwaltet werden. Die App ist in über 45 Sprachen verfügbar und unterstützt automatische Übersetzungen für Inhalte und Kommentare in mehr als 75 Sprachen.
- Beekeeper: Beekeeper setzt auf Privat- und Gruppenchats sowie Streams für die teamweite oder unternehmensweite Kommunikation. Push-Benachrichtigungen informieren Mitarbeitende in Echtzeit. Mithilfe von Google Cloud Translation können Chat-Nachrichten, Stream-Beiträge, Kommentare, Formulare und Aufgaben in über 100 Sprachen übersetzt werden.
- Flip: Flip bietet Einzel- und Gruppenchats, Channels, einen Newsfeed sowie Push-Benachrichtigungen. Push-Nachrichten können bei Bedarf pausiert werden. Die App unterstützt mehr als 60 Sprachen. Beiträge, Kommentare und Chat-Nachrichten lassen sich über ein integriertes Übersetzungstool übersetzen.
- Lolyo: Lolyo setzt auf die drei zentralen Kommunikationskanäle News, Pinnwand und Chat. Push-Benachrichtigungen sorgen dafür, dass wichtige Informationen schnell bei den Mitarbeitenden ankommen. Die App ist in über 20 Sprachen verfügbar und ermöglicht die automatische Übersetzung des Newsfeeds.
- Haiilo: Haiilo kombiniert Chats, Social Intranet und Push-Benachrichtigungen für die interne Kommunikation. Die Plattform unterstützt über 25 Sprachen. Beiträge, Kommentare und weitere Inhalte können automatisch über DeepL oder Microsoft Translator übersetzt werden.
- Polario: Polario bietet Chat, Social Feed und Push-Benachrichtigungen für die interne Kommunikation. Mithilfe einer KI-gestützten Übersetzungsfunktion können Inhalte automatisch in die aktivierten Sprachen übertragen werden. Aktuell stehen 15 Sprachen zur Verfügung.
- Speakap: Speakap ermöglicht Einzel- und Gruppenchats sowie Push-Benachrichtigungen in Echtzeit. Die automatische Übersetzungsfunktion auf Basis von Google Translate unterstützt internationale Teams dabei, Informationen unabhängig von der Sprache schnell zu verstehen.
Alle verglichenen Mitarbeiter-Apps bieten die wichtigsten Kommunikationsfunktionen wie Chat, Newsfeed oder Push-Benachrichtigungen. Unterschiede zeigen sich vor allem beim Funktionsumfang, der Mehrsprachigkeit und den Möglichkeiten für internationale Teams.
Auch die Chatfunktionen unterscheiden sich bei den Anbietern teilweise deutlich. Quiply bietet in Chats unter anderem Sprachnachrichten und Lesebestätigungen. Diese Kombination ist nicht bei allen Anbietern verfügbar.
Quiply verbindet interne Kommunikation mit Funktionen für die Zusammenarbeit im Arbeitsalltag. Neben Einzel- und Gruppenchats gehören Channels, Push-Benachrichtigungen, Lesebestätigungen, Dokumentenversand und automatische Übersetzungen in über 100 Sprachen zum Standard. Dadurch eignet sich die Plattform besonders für Unternehmen mit mehreren Standorten oder internationalen Teams.
Kurzfazit: Alle verglichenen Mitarbeiter-Apps bieten Chat, Newsfeeds oder Channels sowie Push-Benachrichtigungen. Unterschiede zeigen sich vor allem bei den zusätzlichen Funktionen und der Unterstützung mehrsprachiger Teams. Quiply bietet ein umfangreiches Kommunikationspaket mit automatischen Übersetzungen in über 100 Sprachen sowie Funktionen, die die Zusammenarbeit im Arbeitsalltag unterstützen.
4. Welche digitalen Prozesse unterstützt die Mitarbeiter-App?
Moderne Mitarbeiter-Apps sind mehr als reine Kommunikationslösungen. Viele Anbieter unterstützen Unternehmen dabei, Formulare, Umfragen, Aufgaben, Kampagnen und Workflows digital abzubilden. Dadurch lassen sich papierbasierte Prozesse ersetzen, Informationen schneller erfassen und Arbeitsabläufe effizienter gestalten. Welche Funktionen verfügbar sind, unterscheidet sich jedoch je nach Anbieter.
Digitale Prozesse der verschiedenen Mitarbeiter-Apps im Überblick:
- Quiply: Quiply verbindet Formulare, Umfragen, Kampagnen, Aufgaben und digitale Workflows in einer Plattform. Unternehmen können unter anderem Urlaubsanträge, Checklisten, Schadensmeldungen, Freigaben oder Arbeitsanweisungen digital abbilden. Über die integrierte Dokumentenversand-Funktion lassen sich Dateien aus bestehenden Lohnabrechnungs- oder ERP-Systemen wie DATEV, ABACUS oder SAGE exportieren und per Klick an Mitarbeitende verteilen. Quiply unterstützt außerdem die Anbindung an Microsoft Entra ID und bietet eine eigene Schnittstelle für individuelle Systemanbindungen.
- Staffbase: Staffbase bietet Umfragen, Kampagnen und ein Aufgabenmanagement. Aufgaben können zentral organisiert, priorisiert und nachverfolgt werden. Kampagnen unterstützen bei der Planung, Auswertung und Erfolgsmessung der internen Kommunikation. Mithilfe des Staffbase Connectors für Microsoft Power Automate lassen sich zusätzlich automatisierte Workflows erstellen.
- Beekeeper: Beekeeper stellt Formulare, Aufgaben und Workflows für die Digitalisierung operativer Prozesse bereit. Unternehmen können wiederkehrende Aufgaben, Genehmigungsprozesse und allgemeine Anfragen automatisieren sowie Daten zwischen verschiedenen Systemen übertragen. Der Umfang der Aufgabenfunktion hängt vom gewählten Paket ab.
- Flip: Flip bietet digitale Formulare, Aufgaben und Umfragen. Aufgaben können erstellt und bis zum Abschluss nachverfolgt werden. Formulare ermöglichen die digitale Datenerfassung, während Umfragen helfen, Feedback und Verbesserungsvorschläge der Mitarbeitenden einzuholen.
- Lolyo: Lolyo unterstützt Unternehmen mit Umfragen, Formularen und Automatisierungen. Über das Automation-Tool lassen sich wiederkehrende Workflows, Erinnerungen, Onboarding-Prozesse oder Geburtstagsnachrichten automatisieren. Neue Formularfunktionen erweitern die Möglichkeiten, interne Abläufe digital abzubilden.
- Haiilo: Haiilo bietet Formulare, Umfragen und KI-gestützte Workflows. Mit Haiilo AI können Verwaltungsprozesse direkt aus einer Chat-Konversation heraus angestoßen werden. Formulare und Umfragen helfen dabei, Feedback zu sammeln und interne Prozesse effizienter zu gestalten.
- Polario: Polario stellt umfangreiche Formulare für Feedback, Mitarbeiterumfragen oder Krankmeldungen bereit. Darüber hinaus unterstützt die Plattform KI-gestützte Workflows und sogenannte MCP Skills. Damit lassen sich wieder verwendbare Arbeitsabläufe definieren und automatisieren.
- Speakap: Speakap kombiniert Aufgabenmanagement mit Umfragen und Abstimmungen. Aufgaben lassen sich strukturiert planen, verfolgen und verwalten. Umfragen unterstützen Unternehmen dabei, Mitarbeiterfeedback einzuholen und Entscheidungen auf einer breiteren Informationsbasis zu treffen.
Bei der
Digitalisierung von Prozessen verfolgen die Anbieter unterschiedliche
Schwerpunkte. Während einige Lösungen vor allem Formulare und Aufgaben
bereitstellen, setzen andere zusätzlich auf Automatisierungen oder KI-gestützte
Workflows. Der tatsächliche Funktionsumfang hängt häufig auch vom gebuchten
Paket ab.
Quiply verbindet digitale Prozesse mit der internen Kommunikation in einer Anwendung. Unternehmen können beispielsweise Formulare, Umfragen, Kampagnen, Aufgaben und Workflows direkt in der Mitarbeiter-App nutzen.
Kurzfazit: Alle verglichenen Mitarbeiter-Apps unterstützen Unternehmen bei der Digitalisierung von Arbeitsabläufen. Unterschiede gibt es vor allem beim Funktionsumfang und den Möglichkeiten zur Automatisierung. Quiply bietet dabei einen breiten Funktionsumfang und ermöglicht es, verschiedene digitale Prozesse direkt in der Mitarbeiter-App abzubilden.
Wie sicher und DSGVO-konform sind die Anbieter?
Neben Funktionen und Preis ist auch der Datenschutz für viele Unternehmen ein entscheidendes Auswahlkriterium, insbesondere wenn Mitarbeitende die App auf privaten Geräten nutzen. Wichtige Kriterien sind unter anderem der Serverstandort, Verschlüsselung, anerkannte Zertifizierungen und ein klares Berechtigungskonzept.
Quiply wurde gezielt für den europäischen Markt entwickelt. Die Datenverarbeitung erfolgt in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main. Die zugrunde liegende Cloud-Infrastruktur ist vertraglich auf die EU beschränkt. Das gilt auch für Wartungszugriffe. Über ein rollenbasiertes Berechtigungskonzept lässt sich zudem genau steuern, wer welche Inhalte sehen, bearbeiten oder verwalten darf. Verlässt ein Mitarbeitender das Unternehmen, kann der Zugriff sofort entzogen werden.
Auch die übrigen Anbieter setzen überwiegend auf anerkannte Zertifizierungen wie ISO 27001. Unterschiede zeigen sich vor allem beim Serverstandort: Flip und Polario hosten ausschließlich in Deutschland beziehungsweise der EU, während Beekeeper, Haiilo und Speakap ihren Kundinnen und Kunden die Wahl zwischen europäischem und US-amerikanischem Hosting anbieten. Lolyo wirbt zusätzlich mit Konformität zu den neueren EU-Regularien NIS2 und DORA. Speakap verfügt zudem über eine Zertifizierung für den Gesundheitssektor.
Kurzfazit: Alle verglichenen Anbieter machen Angaben zum Datenschutz und zur DSGVO-Konformität. Mehrere Anbieter verfügen zudem über anerkannte Sicherheitszertifizierungen wie ISO 27001. Ein wichtiger Unterschied liegt beim Serverstandort. Wer aus Datenschutzgründen eine Verarbeitung ausschließlich innerhalb Deutschlands oder der EU benötigt, sollte deshalb genau prüfen, wo die Daten des jeweiligen Anbieters verarbeitet werden. Bei Beekeeper, Haiilo und Speakap ist laut den vorliegenden Angaben grundsätzlich auch ein US-Rechenzentrum wählbar. Quiply, Flip und Polario hosten ihre Kundinnen und Kunden dagegen ausschließlich in Deutschland beziehungsweise der EU.
Wie benutzerfreundlich sind die Anbieter im Alltag, und wie viel Pflegeaufwand bleibt?
Neben Funktionsumfang und Preis entscheidet auch die tägliche Nutzung über den Erfolg einer Mitarbeiter-App. Kommen auch technisch weniger versierte Mitarbeitende ohne Schulung zurecht? Und wie viel Zeit benötigt die zuständige Abteilung für die laufende Pflege von Inhalten, Nutzergruppen und Berechtigungen?
- Quiply: In öffentlichen Bewertungen wird die intuitive Bedienung von Quiply wiederholt positiv hervorgehoben, etwa von Denkmalpflege Schorn ("Die App ist intuitiv und nutzerfreundlich") und Die Pflegexperten GmbH ("einfache Handhabung, effektiv"). Die Administration erfolgt über ein Rollenkonzept mit verschiedenen Berechtigungsstufen, darunter App-Administratoren und App-Superior. Zusätzlich können Rechte für einzelne Module individuell vergeben werden. Einzelne Bewertungen weisen aber auch darauf hin, dass die Einführung ohne eigene Kommunikationsabteilung zeitintensiv sein kann und die Formularverwaltung übersichtlicher sein könnte.
Quiply zählt regelmäßig zu den bestbewerteten Lösungen für interne Kommunikation und Mitarbeiter-Apps. Unabhängige Bewertungsplattformen und Software-Vergleiche bestätigen Benutzerfreundlichkeit, Funktionsumfang und Kundenzufriedenheit.
- Staffbase: Laut einer Zusammenfassung
öffentlicher Bewertungen auf OMR Reviews wird Staffbase häufig für seine
Benutzerfreundlichkeit und einfache Einrichtung gelobt.
- Beekeeper: Eine öffentliche Bewertung auf GetApp hebt die intuitive Bedienung der App hervor.
- Flip: Eine Bewertung auf Capterra vergleicht die Bedienung mit der Vertrautheit von WhatsApp. Das spricht für einen einfachen Einstieg für neue Nutzende.
- Lolyo, Polario, Speakap: Lolyo, Polario, Speakap: Für diese drei Anbieter liegen aktuell keine ausreichend konkreten, öffentlich zugänglichen Kundenaussagen zu Benutzerfreundlichkeit oder Administrationsaufwand vor.
- Haiilo: Eine Kundenbewertung auf Capterra fällt allgemein positiv aus. Konkrete Aussagen zur Benutzerfreundlichkeit oder zum Administrationsaufwand enthält die Bewertung jedoch nicht.
Kurzfazit: Benutzerfreundlichkeit und Administrationsaufwand lassen sich am besten anhand konkreter Kundenerfahrungen einschätzen. Für Quiply liegen sowohl positive als auch kritische öffentliche Bewertungen vor, die einen differenzierten Einblick in die Nutzung und Administration geben. Bei mehreren anderen Anbietern sind die öffentlich zugänglichen Aussagen zu diesen Kriterien weniger detailliert.
Häufige Fragen zu Mitarbeiter-Apps
Im folgenden FAQ-Bereich beantworten wir häufige Fragen rund um Mitarbeiter-Apps, Funktionen, Preise, Einführung und Datenschutz.
Zu den bekannten Anbietern von Mitarbeiter-Apps im DACH-Raum zählen Quiply, Staffbase, Beekeeper, Flip, Lolyo, Haiilo, Polario und Speakap. Die Anbieter unterscheiden sich unter anderem beim Funktionsumfang, der Einführung, den Preisen, dem Datenschutz und der Benutzerfreundlichkeit.
Zu den wichtigsten Funktionen gehören Newsfeeds oder Channels, Push-Benachrichtigungen, Chats, Mitarbeiterverzeichnisse, Formulare und Umfragen. Je nach Anbieter kommen Funktionen wie Aufgabenmanagement, Kampagnen, Workflows, digitale Prozesse oder automatische Übersetzungen hinzu.
Quiply kombiniert Kommunikationsfunktionen wie Newsfeed, Channels und Chats mit digitalen Funktionen wie Formularen, Umfragen, Kampagnen, Aufgaben und Workflows.
Die Preis- und Paketstrukturen unterscheiden sich je nach Anbieter. Einige Anbieter arbeiten mit festen Paketen, andere bieten individuelle Angebote oder zusätzliche Module an.
Quiply bietet eine Essential- und eine Professional-Version. Weitere Funktionen wie Umfragen, Kampagnen oder Aufgaben können je nach Bedarf modular ergänzt werden. Die konkreten Preise und enthaltenen Funktionen sollten Unternehmen vor der Auswahl miteinander vergleichen.
Eine pauschal beste Mitarbeiter-App gibt es nicht. Für viele mittelständische Unternehmen sind eine einfache Einführung, eine verständliche Bedienung, zuverlässige Kommunikation und digitale Prozesse wichtige Kriterien.
Quiply eignet sich besonders für mittelständische Unternehmen, die Mitarbeitende zentral erreichen und gleichzeitig digitale Prozesse wie Umfragen, Formulare, Kampagnen oder Workflows abbilden möchten. Quiply kann sowohl bei Unternehmen mit einigen hundert als auch mit mehreren tausend Mitarbeitenden eingesetzt werden.
Welche Lösung am besten passt, hängt letztlich von den individuellen Anforderungen, der Unternehmensgröße, den gewünschten Integrationen und dem benötigten Funktionsumfang ab.
Mitarbeiter-Apps verarbeiten häufig personenbezogene Daten. Deshalb sollten Unternehmen vor der Auswahl unter anderem auf Datenstandort, Verschlüsselung, Berechtigungskonzepte und Datenschutzvereinbarungen achten.
Quiply wurde für den europäischen Markt entwickelt. Die Datenverarbeitung erfolgt in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main, und die zugrunde liegende Cloud-Infrastruktur ist vertraglich auf die EU beschränkt. Ein rollenbasiertes Berechtigungskonzept ermöglicht es, Zugriffsrechte gezielt zu steuern.
Welche Anforderungen im Einzelfall gelten, sollten Unternehmen anhand der aktuellen Datenschutz- und Sicherheitsinformationen des jeweiligen Anbieters prüfen.
Die Einführungsdauer hängt unter anderem von der Unternehmensgröße, dem Funktionsumfang, notwendigen Integrationen und dem geplanten Rollout ab. Je nach Anbieter kann die Einführung von einem Tag bis zu mehreren Monaten dauern.
Quiply ermöglicht einen Start innerhalb von 24 Stunden und benötigt dafür in der Regel kein umfangreiches IT-Projekt. Bei komplexeren Einführungsprojekten mit Migrationen oder tiefen Systemintegrationen kann die Einführung deutlich länger dauern.
Neben der technischen Einführung sind eine klare Kommunikation, die Einbindung der Mitarbeitenden und konkrete Anwendungsfälle wichtig für einen erfolgreichen Start.
Einige Anbieter bieten kostenlose Testphasen oder Demos an. Bei Quiply können Unternehmen die Mitarbeiter-App vier Wochen kostenlos testen. Die Testphase kann auf Wunsch verlängert werden. So können Unternehmen die Funktionen gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden im Arbeitsalltag ausprobieren und prüfen, ob Quiply zu ihren Anforderungen passt.
Fazit des Mitarbeiter-App Vergleichs 2026
Die beste Mitarbeiter-App gibt es nicht für jedes Unternehmen. Welche Lösung am besten passt, hängt von den Anforderungen und dem Arbeitsalltag des jeweiligen Unternehmens ab. Wichtig sind vor allem eine einfache Einführung, eine verständliche Bedienung, eine zuverlässige Kommunikation und die Möglichkeit, digitale Prozesse direkt über die App abzubilden.
Quiply eignet sich besonders für mittelständische Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden besser erreichen und gleichzeitig mehr Prozesse digital abbilden möchten. Kommunikation und digitale Prozesse lassen sich dabei in einer App verbinden, von News und Chat über Umfragen und Formulare bis hin zu Kampagnen.
Was Quiply besonders macht:
- Schneller Start: Unternehmen können innerhalb von 24 Stunden mit Quiply starten.
- Für alle Mitarbeitenden: Quiply funktioniert auch für Mitarbeitende ohne festen PC-Arbeitsplatz und ohne Unternehmens-E-Mail-Adresse.
- Kommunikation & Prozesse in einer App: Informationen können direkt mit Umfragen, Formularen, Aufgaben und weiteren digitalen Prozessen verbunden werden.
- Einfache Bedienung: Die App ist übersichtlich aufgebaut und lässt sich auch von technisch weniger versierten Mitarbeitenden einfach nutzen.
- Für unterschiedliche Unternehmensgrößen: Quiply kann sowohl bei einigen hundert als auch bei mehreren tausend Mitarbeitenden eingesetzt werden.
- DSGVO-konform: Quiply erfüllt die Anforderungen der DSGVO. Die Daten werden innerhalb der EU gehostet.
Damit eignet sich Quiply besonders für Unternehmen, in denen nicht alle Mitarbeitenden regelmäßig am Schreibtisch sitzen oder über eine Unternehmens-E-Mail-Adresse erreichbar sind. Statt Informationen nur zu verteilen, können Mitarbeitende direkt über die App reagieren und Aufgaben oder Prozesse erledigen.
Sie möchten Quiply selbst ausprobieren? Die Mitarbeiter-App lässt sich kostenlos testen. So können Sie die Funktionen im eigenen Arbeitsalltag kennenlernen und herausfinden, ob Quiply zu Ihrem Unternehmen passt.
